5 Erläuterung der Aktivposten der Bilanz

5.1 LIQUIDE MITTEL

In T € 31.12.2014 31.12.2013
Bankguthaben und Kassen­bestände 32.238 71.874
Termingelder 573 964
Zweckgebundene Finanzmittel -573 -964
Liquide Mittel 32.238 71.874

Der Rückgang der liquiden Mittel resultierte hauptsächlich aus dem Verbrauch von Zahlungsmitteln für die operative Tätigkeit sowie aus der Transaktion mit Emergent.

Die zweckgebundenen Finanzmittel in Höhe von 0,6 Mio. € stellten im Wesentlichen Mietkautionen dar (2013: 1,0 Mio. €).

5.2 FINANZANLAGEN/WERTPAPIERE

Die zur Veräußerung verfügbaren Finanzanlagen setzten sich am 31. Dezember 2014 und 2013 wie folgt zusammen.

Unrealisierter
In T € Fälligkeit Anschaffungskosten Brutto-Gewinn Brutto-Verlust Marktwert
31. Dezember 2014
Geldmarktfonds täglich 105.961 142 64 106.039
Zweckgebundene Finanzmittel 0
Gesamt 106.039
31. Dezember 2013
Geldmarktfonds täglich 188.305 378 0 188.683
Zweckgebundene Finanzmittel -323
Gesamt 188.360

Der unrealisierte Bruttogewinn des Konzerns für zur Veräußerung verfügbare Geldmarktfonds in Höhe von 141.640 € sowie der unrealisierte Bruttoverlust von 64.291 € am 31. Dezember 2014 bzw. der unrealisierte Bruttogewinn in Höhe von 377.872 € am 31. Dezember 2013 wurden als separater Posten im Eigenkapital (Neubewertungsrücklage) ausgewiesen. Im Jahr 2014 hat der Konzern in der Gewinn-und-Verlust-Rechnung einen Nettogewinn in Höhe von 710.518 € aus der Veräußerung von Finanzanlagen ausgewiesen, der zuvor im Eigenkapital erfasst war (2013: 520.730 €). Bei den zweckgebundenen Finanzmitteln in 2013 in Höhe von 0,3 Mio. € handelte es sich um geleistete Mietkautionen.

Die zur Veräußerung verfügbaren Anleihen setzten sich am 31. Dezember 2014 und 2013 wie folgt zusammen.

Unrealisierter
In T € Fälligkeit Anschaffungskosten Brutto-Gewinn Brutto-Verlust Marktwert
31. Dezember 2014
Anleihen täglich 7.572 0 84 7.488
Gesamt 7.488
31. Dezember 2013
Anleihen täglich 11.139 5 42 11.102
Gesamt 11.102

Der unrealisierte Bruttoverlust des Konzerns für zur Veräußerung verfügbare Anleihen in Höhe von 83.650 € am 31. Dezember 2014 bzw. der unrealisierte Bruttoverlust von 41.750 € und der unrealisierte Bruttogewinn in Höhe von 5.095 € am 31. Dezember 2013 wurden als separater Posten im Eigenkapital (Neubewertungsrücklage) ausgewiesen. Im Jahr 2014 hat der Konzern in der Gewinn-und-Verlust-Rechnung einen Nettogewinn in Höhe von 17.460 € aus der Veräußerung von Finanzanlagen ausgewiesen, der zuvor im Eigenkapital erfasst war. Im Jahr 2013 hat der Konzern keine Gewinne oder Verluste aus diesen Finanzanlagen in der Gewinn-und-Verlust-Rechnung ausgewiesen, da keine Anleihen veräußert wurden.

Weitere Erläuterungen zur bilanziellen Behandlung der Finanzanlagen werden unter Ziffer 2.8.1 gegeben.

5.3 FORDERUNGEN AUS LIEFERUNGEN UND LEISTUNGEN

Alle Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind unverzinslich und haben generell Zahlungsziele zwischen 30 und 45 Tagen. Am 31. Dezember 2014 und 2013 enthielten die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen noch nicht in Rechnung gestellte Beträge in Höhe von 3.649.124 € bzw. 1.597.498 €.

Auf Basis der Einschätzung des Vorstands wurde 2014 kein Nettoverlust für Wertberichtigungen auf zweifelhafte Forderungen ergebniswirksam erfasst (2013: Nettoverlust von 238.900 €). Der Verlust im Jahr 2013 war dem Segment Partnered Discovery zugeordnet.

5.4 SONSTIGE FORDERUNGEN

Zum 31. Dezember 2014 hielt die Gesellschaft kurzfristige finanzielle Vermögenswerte in Höhe von 157,1 Mio. € (31. Dezember 2013: 119,3 Mio. €) und langfristige finanzielle Vermögenswerte in Höhe von 50,0 Mio. € (31. Dezember 2013: 0 Mio. €), die in Übereinstimmung mit IAS 39 „Finanz­instrumente“ der Kategorie „Kredite und Forderungen“ zuzuordnen waren. Diese bestanden im Wesentlichen aus Termingeldern mit fixer oder variabler Verzinsung.

Die Zinserträge in Höhe von 914.140 € (2013: 273.207 €) wurden im Finanz­ergebnis erfasst. Die Risiken im Zusammenhang mit diesen Finanz­instrumenten bestehen in erster Linie in Bonitätsrisiken der Banken. Im Geschäftsjahr 2014 gab es keine Anzeichen für eine Wertminderung.

Der zum Teil auf einem Treuhandkonto einbehaltene Kaufpreis für den veräußerten Geschäftsbereich AbD Serotec in Höhe von 4,7 Mio. € wurde im dritten Quartal 2014 freigegeben.

Gemäß der Kurssicherungsrichtlinie des Konzerns werden mit hoher Wahrscheinlichkeit erwartete Cashflows und eindeutig bestimmbare Fremdwährungsforderungen mit einem Zahlungsziel von bis zu 24 Monaten auf ihren Kurssicherungsbedarf hin geprüft. Beginnend im Jahr 2003 hat MorphoSys Devisenoptions- und Devisenterminverträge zur Kurs­sicherung seines Währungsrisikos aus US-Dollar-Forderungen geschlossen. Diese Derivate werden mit ihren beizulegenden Zeitwerten als sonstige Forderungen ausgewiesen.

Am 31. Dezember 2014 bestanden 24 offene Devisentermingeschäfte (Forward Rate Agreements) mit Laufzeiten von einem Monat bis zu 24 Monaten. Der unrealisierte Bruttogewinn in Höhe von 44.506 € am 31. Dezember 2014 wurde im Finanzergebnis ausgewiesen. Am 31. Dezember 2013 bestanden keine offenen Devisentermingeschäfte und Optionsverträge. Zu Jahresbeginn hatte der Konzern vier Optionsverträge mit Fälligkeit im Geschäftsjahr 2014 abgeschlossen. Ein realisierter Verlust in Höhe von 0,01 Mio. € (2013: Verlust von 0,02 Mio. €) wurde in den Finanzaufwendungen erfasst.

5.5 AKTIVE RECHNUNGSABGRENZUNG, STEUERFORDERUNGEN, SONSTIGE KURZFRISTIGE VERMÖGENSWERTE UND VORRÄTE

Die aktive Rechnungsabgrenzung bestand am 31. Dezember 2014 im ­Wesentlichen aus vorausgezahlten Gebühren für externe Laborleistungen von 0,5 Mio. € (31. Dezember 2013: 2,7 Mio. €), aus vorausgezahlten Gebühren für Unterlizenzen in Höhe von 0,2 Mio. € (31. Dezember 2013: 0,1 Mio. €) und anderen Vorauszahlungen in Höhe von 0,5 Mio. € (31. Dezember 2013: 0,4 Mio. €).

Zum 31. Dezember 2014 bestanden Steuerforderungen in Höhe von 2,8 Mio. € (31. Dezember 2013: 1,5 Mio. €), die aus Forderungen gegenüber dem Finanzamt aus der Umsatzsteuerzahllast in Höhe von 1,7 Mio. € (31. Dezember 2013: 1,4 Mio. €) und aus Forderungen im Zusammenhang mit einbehaltener Kapitalertragsteuer sowie Steuern für Vorjahre in Höhe von 1,1 Mio. € (31. Dezember 2013: 0,1 Mio. €) bestanden.

Vorräte in Höhe von 0,6 Mio. € lagerten am 31. Dezember 2014 am Standort Martinsried und bestanden aus Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen. Wie im Vorjahr bestanden zum Bilanzstichtag keine Vorräte, die zum beizulegenden Zeitwert abzüglich der Verkaufskosten ausgewiesen wurden.

Am 31. Dezember 2013 lagerten Vorräte in Höhe von 0,7 Mio. € am Standort Martinsried. Am 31. Dezember 2013 setzten sich die Vorräte aus Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen in Höhe von 0,5 Mio. € sowie aus unfertigen Erzeugnissen in Höhe von 0,2 Mio. € zusammen.

5.6 SACHANLAGEN

In T € Büro- und
Laborausstattung
Betriebs- und
Geschäftsausstattung
Gesamt
Anschaffungskosten
1. Januar 2014 12.161 1.867 14.028
Zugänge 2.864 35 2.899
Abgänge 1.062 137 1.199
31. Dezember 2014 13.963 1.765 15.728
       
Kumulierte Abschreibungen
1. Januar 2014 10.173 1.687 11.860
Jahresabschreibung 1.386 60 1.446
Wertberichtigungen 57 0 57
Abgänge 1.056 137 1.193
31. Dezember 2014 10.560 1.610 12.170
       
Buchwerte
1. Januar 2014 1.988 180 2.168
31. Dezember 2014 3.403 155 3.558
       
Anschaffungskosten
1. Januar 2013 12.436 1.892 14.328
Zugänge 1.004 39 1.043
Abgänge 1.279 64 1.343
31. Dezember 2013 12.161 1.867 14.028
       
Kumulierte Abschreibungen
1. Januar 2013 9.485 1.651 11.136
Jahresabschreibung 1.435 84 1.519
Wertberichtigungen 522 16 538
Abgänge 1.269 64 1.333
31. Dezember 2013 10.173 1.687 11.860
       
Buchwerte
1. Januar 2013 2.951 241 3.192
31. Dezember 2013 1.988 180 2.168

Die Wertminderungen auf Sachanlagen betrugen im Geschäftsjahr 2014 0,1 Mio. € (2013: 0,5 Mio. €) und wurden im Wesentlichen auf Laborausstattung im Segment Partnered Discovery vorgenommen. Grund für die außerplanmäßigen Abschreibungen war die Tatsache, dass aus diesen Vermögenswerten keine Nutzenzuflüsse mehr erwartet wurden.

Im Berichtszeitraum wurden keine Fremdkapitalkosten aktiviert. Verbindlichkeiten wurden weder durch Eigentumsvorbehalte noch durch Sachanlagen besichert. Zum Berichtszeitpunkt bestanden keine wesent­lichen vertraglichen Verpflichtungen zum Kauf von Sachanlagen.

Die Abschreibungen sind in den folgenden Positionen der Gewinn-und-Verlust-Rechnung enthalten.

In T € 2014 2013
Forschung und Entwicklung 1.208 1.155
Forschung und Entwicklung (Wertberichtigungen) 57 538
Allgemeines und Verwaltung 238 364
Gesamt aus fortgeführten Geschäftsbereichen 1.503 2.057
Ergebnis aus dem aufgegebenen Geschäftsbereich 0 13
Gesamt 1.503 2.070

5.7 IMMATERIELLE VERMÖGENSWERTE

In T € Patente Lizenzen Einlizenzierte Forschungsprogramme Software Geschäfts- oder Firmenwert Gesamt
Anschaffungskosten
1. Januar 2014 15.470 25.001 12.808 4.376 7.352 65.007
Zugänge 273 815 15.446 1.045 0 17.579
Abgänge 0 3.920 0 241 0 4.161
31. Dezember 2014 15.743 21.896 28.254 5.180 7.352 78.425
             
Kumulierte Abschreibungen
1. Januar 2014 7.635 19.604 0 2.619 0 29.858
Jahresabschreibung 1.120 824 0 744 0 2.688
Wertberichtigungen 0 4.045 0 16 0 4.061
Abgänge 0 3.920 0 241 0 4.161
31. Dezember 2014 8.755 20.553 0 3.138 0 32.446
             
Buchwerte
1. Januar 2014 7.835 5.397 12.808 1.757 7.352 35.149
31. Dezember 2014 6.988 1.343 28.254 2.042 7.352 45.979
             
Anschaffungskosten
1. Januar 2013 14.902 24.410 10.513 3.350 7.352 60.527
Zugänge 568 591 2.295 1.061 0 4.515
Abgänge 0 0 0 35 0 35
31. Dezember 2013 15.470 25.001 12.808 4.376 7.352 65.007
             
Kumulierte Abschreibungen
1. Januar 2013 6.236 17.281 0 1.999 0 25.516
Jahresabschreibung 1.075 1.576 0 640 0 3.291
Wertberichtigungen 324 747 0 15 0 1.086
Abgänge 0 0 0 35 0 35
31. Dezember 2013 7.635 19.604 0 2.619 0 29.858
             
Buchwerte
1. Januar 2013 8.666 7.129 10.513 1.351 7.352 35.011
31. Dezember 2013 7.835 5.397 12.808 1.757 7.352 35.149

Die Wertminderungen auf Patente und Lizenzen betrugen im Geschäftsjahr 2014 4,1 Mio. € (2013: 1,1 Mio. €). Davon wurden 2,1 Mio. € im ­Segment ­Proprietary Development (2013: 1,1 Mio. €) und 2,0 Mio. € im Segment Partnered Discovery (2013: 0 €) erfasst. Grund für die außerplanmäßigen Abschreibungen war die Tat­sache, dass aus diesen Vermögenswerten keine Nutzenzuflüsse mehr ­erwartet wurden.

Am 31. Dezember 2014 wurden einlizenzierte Forschungsprogramme, wie von IAS 36 vorgesehen, einem Werthaltigkeitstest unterzogen. Ein Wertminderungsbedarf hat sich daraus nicht ergeben.

Die Abschreibungen sind in den folgenden Positionen der Gewinn-und-Verlust-Rechnung enthalten.

In T € 2014 2013
Forschung und Entwicklung 2.562 3.068
Forschung und Entwicklung (Wertberichtigungen) 4.058 760
Allgemeines und Verwaltung 126 223
Allgemeines und Verwaltung (Wertberichtungen) 3 326
Gesamt aus fortgeführten Geschäftsbereichen 6.749 4.377
Ergebnis aus dem aufgegebenen Geschäftsbereich 0 12
Gesamt 6.749 4.389

5.7.1 PATENTE

Im Geschäftsjahr 2014 hat sich der Buchwert in Höhe von 7,8 Mio. € um 0,8 Mio. € auf 7,0 Mio. € vermindert. Ursächlich hierfür sind Zugänge im Wert von 0,3 Mio. € für Patentanmeldungen, insbesondere für die firmeneigenen Programme und Technologien, denen lineare Abschreibungen von 1,1 Mio. € gegenüberstehen.

5.7.2 LIZENZEN

Der Buchwert der Lizenzen hat sich von 5,4 Mio. € um 4,1 Mio. € auf 1,3 Mio. € im Jahr 2014 reduziert. Die Zugänge des Geschäftsjahres betrafen Einmalzahlungen für den Zugang zu Zielmolekülen sowie Technologien und lagen bei 0,8 Mio. €. Die planmäßigen und außerplanmäßigen Abschreibungen beliefen sich auf 0,8 Mio. € bzw. 4,1 Mio. €.

5.7.3 EINLIZENZIERTE FORSCHUNGSPROGRAMME

Der Buchwert der einlizenzierten Forschungsprogramme hat sich von 12,8 Mio. € auf 28,3 Mio. € im Jahr 2014 erhöht. Diese Erhöhung bezog sich vor allem auf das von Emergent einlizensierte Forschungsprogramm in Form einer Vorauszahlung in Höhe von 20 Mio. US$. Die einlizensierten Wirkstoffe, die zu Anschaffungskosten ausgewiesen wurden, sind derzeit noch nicht zur Nutzung verfügbar und werden daher noch nicht abgeschrieben.

5.7.4 SOFTWARE

Im Geschäftsjahr 2014 betrugen die Zugänge in dieser Position insgesamt 1,0 Mio. €. Der Buchwert hat sich von 1,8 Mio. € im Jahr 2013 um 0,2 Mio. € auf 2,0 Mio. € im Jahr 2014 erhöht. Den Zugängen stehen Abschreibungen in Höhe von 0,8 Mio. € sowie geringfügige Softwareabgänge gegenüber.

5.7.5 GESCHÄFTS- ODER FIRMENWERT

Am 30. September 2014 wurde der Geschäfts- oder Firmenwert in Höhe von 7,4 Mio. € aus dem Erwerb der Sloning BioTechnology GmbH im Jahr 2010, wie von IAS 36 vorgeschrieben, einem Werthaltigkeitstest unterzogen. Der erzielbare Betrag der zahlungsmittelgenerierenden Einheit, des Teams für Technologieentwicklung im Segment Partnered Discovery, wurde auf der Basis von Nutzungswertberechnungen ermittelt, wobei sich der ermittelte Nutzungswert gegenüber dem Buchwert der zahlungsmittelgenerierenden Einheit als höher herausstellte. Zusätzlich wurde eine ausführliche Sensitivitätsanalyse vorgenommen. Die CashflowCashflow: Kennzahl der Kapitalfluss­rech­nung zur Beurteilung der Finanz- und Ertragskraft-Prognosen beziehen sich auf einen Zeitraum von zehn Jahren, da der Vorstand davon ausgeht, dass sich die Vermarktung mithilfe von Lizenzabkommen, die Vorauszahlungen, Meilensteinzahlungen, finanzierte Forschungsleistungen und Tantiemen enthalten, auf mittlere bis längere Sicht voll auszahlen wird. Aus diesem Grund wird ein Planungshorizont von zehn Jahren für die Berechnung des Nutzungswerts als angemessen erachtet. Die Cashflow-Prognosen beruhen vorwiegend auf der zentralen Annahme, dass die derzeit entwickelte Technologie für bestehende und neue Kunden sehr nutzbringend ist und zu einer Reihe neuer Abkommen führen wird. Die Werte der zugrunde gelegten zentralen Annahmen wurden anhand sowohl interner (bisherige Erfahrungen) als auch externer Informationsquellen (Marktinformationen) ermittelt. Auf der Basis der aktualisierten Cashflow-Prognose für die kommenden zehn Jahre wurde der Nutzungswert wie folgt ermittelt: Betafaktor von 1,2 (2013: 1,3), ein WACC von 11,5 % (2013: 15,2 %) und eine Wachstumsrate der ewigen Rente von 1 %. Die den Annahmen beigemessenen Werte entsprechen der Einschätzung des Vorstands im Hinblick auf die zukünftigen Entwicklungen und beruhen auf internen Planungsszenarien sowie auf externen Quellen.

5.8 BETEILIGUNGEN, ZUR VERÄUSSERUNG VERFÜGBAR

Bei den zur Veräußerung verfügbaren Beteiligungen handelt es sich um eine Beteiligung an der niederländischen Lanthio Pharma B.V. in Höhe von 19,98 %. Der Beteiligungsbuchwert ist im Geschäftsjahr 2014 unverändert geblieben und wurde im Geschäftsjahr 2013 durch eine Einlage in Höhe von 0,8 Mio. € auf insgesamt 1,7 Mio. € erhöht.

5.9 RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN UND SONSTIGE VERMÖGENSWERTE

In dieser Position werden die langfristigen Anteile des Rechnungsabgrenzungspostens und der sonstigen Vermögenswerte ausgewiesen. Der Konzern hat bestimmte Positionen innerhalb der sonstigen Vermögenswerte als zweckgebundene Finanzmittel klassifiziert, die für betriebliche ­Zwecke nicht zur Verfügung stehen (siehe Ziffern 2.8.1, 5.1 und 5.2). Zum 31. Dezember 2014 und 2013 verfügte der Konzern über zweckgebundene Finanzmittel in Höhe von 0,6 Mio. € bzw. 1,3 Mio. € für ausgereichte Mietgarantien und in Höhe von 251.679 € bzw. 298.606 € für an Mitarbeiter ausgegebene Wandelschuldverschreibungen.

Die Position setzt sich wie folgt zusammen.

In T € 31.12.2014 31.12.2013
Aktive Rechnungsabgrenzung, ohne kurzfristigen Anteil 183 51
Sonstige Vermögenswerte 868 1.681
Gesamt 1.051 1.732
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