Vorstand der MorphoSys AG

Vorstandsvorsitzender Dr. Simon Moroney

„MorphoSys blickt auf ein weiteres Jahr zurück, in dem sowohl in der firmeneigenen als auch in der mit Partnern betriebenen Medikamentenentwicklung herausragende Fortschritte erzielt wurden. Unsere steigenden Investitionen in die firmeneigene Forschung und Entwicklung zahlen sich aus, wie das wachsende Portfolio an Wirkstoffen beweist. Da sich die ersten Produktkandidaten der Marktreife nähern, wird das große Potenzial, das in unserer Pipeline steckt, immer greifbarer.“

Finanzvorstand Jens Holstein

„Die Fähigkeit unser existierendes Portfolio an firmeneigenen Medikamentenkandidaten voranzutreiben und den Ausbau dieses Portfolios zu verfolgen, bleibt weiterhin eine der Stärken unseres Geschäftsmodells. Mit 353 Mio. € an liquiden Mitteln und anderen Finanzanlagen verfügt MorphoSys über die finanziellen Ressourcen, um ein werthaltiges eigenes Portfolio zusätzlich zur weiter reifenden Partner-Pipeline aufzubauen.“

Forschungsvorstand Dr. Marlies Sproll

„Im Jahr 2014 ist unsere Partner-Pipeline deutlich gereift und zählt nun mehr Programme in klinischen Studien und in fortgeschrittenem Stadium als je zuvor. Mit dem Wirkstoff Guselkumab, entwickelt von Janssen/J&J, konnte das dritte Partner-Programm, das auf unserer HuCALHuCAL: Human Combinatorial Antibody Library; von MorphoSys entwickelte Antikörperbibliothek zur raschen Erzeugung von spezifischen und mensch­lichen Antikörpern für alle Anwendungen-Antikörperplattform basiert, in zulassungsrelevante Studien vorrücken. Guselkumab schloss damit im Rennen um den ersten HuCAL-AntikörperAntikörper: Proteine des Immunsystems, die ­fremde Antigene erkennen und eine Immunreaktion auslösen, der zum Markt zugelassen wird, zu Novartis’ Wirkstoff Bimagrumab auf.“

Entwicklungsvorstand Dr. Arndt Schottelius

„Die Fortschritte, die wir im vergangenen Jahr mit unserem am weitesten fortgeschrittenen Krebs-Projekt MOR208 erzielt haben, sind äußerst ermutigend. Sehr vielversprechende klinische Daten sowohl in der Indikation CLLCLL: chronisch lymphatische Leukämie; am häufigsten vorkommende Leukämieform, greift die B-Zellen an als auch NHLNHL: Non-Hodgkin-Lymphom; unter der Sammel­bezeichnung Non-Hodgkin-Lymphome werden alle bösartigen Erkrankungen des Lymphatischen Systems (maligne Lymphome) zusammengefasst, die kein Morbus Hodgkin sind und wichtige regulatorische Meilensteine wirken sich positiv auf die weiteren Entwicklungsaussichten des Programms aus. Mit MOR209/ES414 waren wir ferner in der Lage, unserem Portfolio einen hoch innovativen Wirkstoff gegen Prostatakrebs hinzuzufügen.“

Top Weiter